WIEDERERÖFFNUNG PRAXIS LEITNER MONTAG 6.4.

 

Liebe Patienten,

 

momentan machen wir alle eine schwere Zeit durch, die einen wirtschaftlich, andere gesundheitlich, andere nervlich (Kinder dauerhaft daheim) aber wir haben alle genug zum Essen und Trinken (und Klopapier) und in einigen Monaten sieht das alles wieder besser aus.

 

Auch unsere Praxis hatte es mit COVID (so heisst die Corona-Krankheit) erwischt. Dr. Kurz und ich wurden positiv getestet und so kam es, dass das ganze Team für 14 Tage in Quarantäne musste.

 

Es tut uns leid, dass wir manche von ihnen die wir (unwissentlich natürlich) noch kurz vor der Schliessung in Mitleidenschaft gezogen haben und sich dann das Gesundheitsamt bei ihnen gemeldet hat.

Ebenso war es für sie sicherlich schwierig, bei uns Termin nicht wahrnehmen zu können, sich Rezepte woanders organisieren zu müssen, Verbandswechsel woanders durchführen zu lassen, etc…

 

Dr. Kurz geht es sehr gut und auch bei mir geht es bergauf.

Bei uns müssen jetzt noch „gute“ Abstriche gemacht werden, dann können wir wieder auf unsere Patienten losgelassen werden.

 

Das GUTE daran ist:  wir können es selbst nicht mehr übertragen und in nächster Zeit auch nicht mehr bekommen.

 

Mit welcher ärztlichen Besetzung wir am Montag den 6.4. starten wissen wir noch nicht (je nach Abstrich) aber 2 Ärzte werden sicher da sein, wenns gut geht, sind wir zu viert.

 

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Bei den Ärzten in der Praxis gibt es eine Neuerung:

 

Frau Dr. Rita Mikoss erwartet erfreulicherweise Ende des Jahres ein Kind und darf aus Infektionsschutzgründen nicht mehr als Ärztin (wo man infektiöse Patienten nie ausschliessen kann) arbeiten. (Mutterschutzgesetz)

Ich bedanke mich bei ihr für 3 Jahre tolle Zusammenarbeit und wir alle hoffen, dass sie nach der Elternzeit wieder bei uns arbeiten wird.

 

Ab 6.4. verstärkt uns eine Pfaffenhofener Ärztin: Frau Larissa Schäfer.

Die Kollegin wohnt seit vielen Jahren in Sulzbach und hat einen 17-jähren Sohn der in Pfaffenhofen zur Schule geht.

 

Den letzen Abschnitt ihrer Weiterbildung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin hat sie in einer Praxis in Unterschleißheim absolviert.

In den Jahren davor hat sie sowohl in der Neurologie (Klinikum Ingolstadt) als auch in der Psychiatrie (Danuvius Kliniken) gearbeitet.

Sie besitzt sowohl die Facharztbezeichunge Neurologie als auch Psychiatrie und Psychotherapie.

(aber NEIN: wir sind jetzt keine neurologische Praxis, das dürfen wir nicht anbieten!!)

 

Wir heissen sie herzlich willkommen bei uns, auch wenn der Einstieg in einer etwas unruhiger Zeit erfolgt.

 

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Ab Wiederöffnung bieten wir auch eine Videosprechstunde an.

Dafür benötigen sie zuhause einen PC mit Webcam und Mikrofon oder einfach ein Notebook (Handy sollte auch gehen).

Mit uns einen Termin anfragen (gerne per Email: rezept@allgemeinarzt-pfaffenhofen.de) Email Adresse und Handy Nummer bei uns hinterlegen.

Zum vereinbarten Zeitpunkt bekommen sie dann eine PIN geschickt.

Mit dieser dann bei  www.viomedi.de einloggen, dann sind sie in einem virtuellen Wartezimmer.

Von dort aus werden sie dann aufgerufen.

Das ist alles aber noch nicht erprobt und ich weiss nicht wie stabil die Verbindung sein wird, wie die Kommunikation klappen wird, etc…. in der ersten Woche bitten wir um Nachsicht wenn es noch nicht so perfekt sein wird.

Der Anbieter Viomedi ist zertifiziert und garantiert Datenschutz.

 

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Wir achten darauf, dass im Wartezimmer immer wenige (oder besser: keine) Patienten sitzen.

Dafür haben wir die Anzahl der Stühle deutlich reduziert.

Wir achten darauf, dass wir die Patenten direkt in die Sprechzimmer setzen.

Wir achten darauf, dass immer Fenster gekippt sind und ein Luftzug herrscht.

Wenn es doch einmal „stauen“ sollte hinterlegen sie ihre Handynummer an der Anmeldung und warten im Auto, wir rufen sie dann hoch.

 

SIE:  vereinbaren TERMINE;  nur so können wir Menschen-Staus vermeiden.

 

Unser Sprechzimmer von Dr. Kurz verwenden wir ausschliesslich für Psychotherapie - zwischen den Sitzungen wird gelüftet. Dr. Kurz ist wie gesagt schon immun, so können wir für sie die Infektionsgefahr vermeiden.

 

Schauen sie bitte die nächsten Wochen immer wieder auf unsere Homepage www.allgemeinarzt-pfaffenhofen.de

 

Es könnte sein dass wir unsere Praxis-Öffnungszeiten reduzieren müssen, da wenig Patienten in Person vor Ort sind. Ggf. bieten wir nur noch eine Vormittagssprechstunde an.

Aber all dies würden wir zeitnah auf der Homepage veröffentlichen.

 

Wir werden aber telefonisch erreichbar sein und am besten natürlich per Email.

 

Wir rufen sie auch gerne zurück, aber sie haben sicher Verständnis, dass nicht immer der „Wunsch-Arzt“ sie zurückrufen kann.

Wir müssen die Arbeiten verteilen, da Hausbesuche anstehen, Videosprechstunde, echte Sprechstunde, Telefonate, Labormedizin, Abstriche machen, Altenheime, Rezepte ausstellen,…..

 

Wir würden auf unserer Homepage auch sofort veröffentlichen, wenn unser Labor einen neuen Antikörpertest anbieten sollte, mit dem man nachweisen kann, ob man vielleicht schon Corona unbemerkt durchgemacht hat.

Bislang gibt es nur fragliche Tests, welche aber allesamt nicht zuverlässig und aussagekräftig sind.

 

Rezepte bitte per Email bei bekannter Email-Adresse bestellen. rezept@allgemeinarzt-pfaffenhofen.de

Wir dürfen diese momentan kostenlos an sie nach Hause versenden (von der Regierung bis Juni genehmigt).

 

Krankmeldungen (Erstbescheinigungen) dürfen laut Regierung bis zu einer maximalen Dauer von 14 Tagen auch telefonisch gemacht werden - Aber nur bei leichten Atemwegserkrankungen.

 

Infos auch unter www.kbv.de als Kurzform gleich hier:

 

 

AU-Bescheinigung

Kann ich auch telefonisch eine AU-Bescheinigung ausstellen, wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht?

Ja. Voraussetzung ist, dass es sich um eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege handelt. In solchen Fällen ist die telefonische AU für bis zu 14 Tage auch möglich, wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra in die Praxis kommen. Gleichzeitig soll das Risiko für eine Ausbreitung des Virus reduziert werden.

 

 

Für wie lange kann ich telefonisch eine AU-Bescheinigung ausstellen?

Vertragsärzte dürfen Patienten bis zu 14 Tage am Telefon krankschreiben. Voraussetzung ist, dass es sich um eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege handelt.

 

 

Ist auch das telefonische Ausstellen einer „Ärztlichen Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes“ möglich?

Ja. Alle Regelungen, die für eine telefonisch ausgestellte AU-Bescheinigung gelten, gelten auch für die „Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes“ (Muster 21). Voraussetzung für die telefonische Ausstellung ist auch hier, dass es sich nur um leichte Atemwegserkrankungen handelt.

 

Wie gehe ich vor, wenn ich telefonisch eine AU-Bescheinigung ausstellen möchte, aber die elektronische Gesundheitskarte des Versicherten in der Praxis nicht vorliegt?

Bei Patienten, die bereits in der Praxis in Behandlung sind, können die Daten aus dem System gezogen werden. Bei Neupatienten müssen telefonisch die folgenden Daten abgefragt werden: Bezeichnung der Krankenkasse, Name, Vorname und Geburtsdatum des Patienten, Versichertenart, Postleitzahl und Wohnort.

 

Kann eine ursprünglich vor Ort in der Praxis ausgestellte AU-Bescheinigung telefonisch verlängert werden?

Grundsätzlich ja. Allerdings muss sich der Arzt auch in diesem Fall davon überzeugen, dass es sich um eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege handelt. Nur dann ist eine telefonische AU-Bescheinigung möglich. 

 

Ist es zulässig, wenn Arztpraxen die AU-Bescheinigung per Telefon nicht erteilen wollen?

Der Arzt entscheidet, ob er eine AU-Bescheinigung am Telefon ausstellt. Zudem kann das Gespräch am Telefon ergeben, dass es aus medizinischer Sicht notwendig ist, dass der Patient in die Praxis kommt, zum Beispiel zur weiteren diagnostischen Abklärung der Beschwerden.

 

Ist es auch möglich, dem Patienten die AU-Bescheinigung zu faxen?

Nein, denn der Versicherte muss bei seinem Arbeitgeber den Papierausdruck einreichen. 

 

Kann ein Patient, der mittelbaren Kontakt zu einem Verdachtsfall hatte, eine AU-Bescheinigung verlangen, wenn sein Arbeitgeber ihn bittet, bis zum Vorliegen des Testergebnisses nicht zum Arbeitsplatz zu kommen?

Nein, ein Patient, der mittelbaren Kontakt – also Kontakt über eine weitere Person – zu einem Verdachtsfall hatte und selbst keine Symptome aufweist, erfüllt die Voraussetzungen der Arbeitsunfähigkeit nicht. Wenn der Arbeitgeber in diesen Fällen kein Homeoffice ermöglicht, den Patienten aber dennoch nach Hause schickt, befindet sich der Arbeitgeber im sogenannten Annahmeverzug und muss weiterhin das Gehalt zahlen. 

Dies gilt im Übrigen auch für Patienten, die unmittelbaren Kontakt zu einem Verdachtsfall hatten und selbst keine Krankheitssymptome aufweisen. 

 

 

Alles ist momentan schnelllebig und im Umbruch, daher nochmals meine Bitte:

 

  • Termin vereinbaren
  • Pünktlich sein.
  • Wenn vorhanden mit Mundschutz kommen (schützt auch das Personal)
  • Alles was per Email oder Telefon geht auf diesem Wege machen
  • Keine Panik haben, wir 2 haben es auch gut überstanden (auch trotz unseren höheren Alters :-) )
  • Keine Krankmeldungen einfordern weil man jemanden kennt der jemanden kennt der gehört hat dass der Freund positiv ist.   Auch dem Chef sagen: „Krankmeldung bis zum Vorliegen eines negativen Tests gibts nicht“ - Ist uns verboten und darf der Chef auch nicht fordern.
  • Wir haben auch schon vor unserer Zwangspause viel telefoniert, teilweise bis zu 50 Rückrufe am Tag oder mehr: also bitte kurz fassen und nicht grundliegende Sachen besprechen wollen, jetzt wo der Arzt eh schon mal anruft. Es ruft der Arzt zurück der Zeit hat
  • Und nochmals:  viel per Email machen, entlastet unsere Telefonistin
  • Infos über Corona Abstriche folgen in einigen Tagen

 

 

Viele Grüße

 

Christian Leitner + Praxisteam

 

 

 

 

 

 

Nicht vergessen: Ihre Versichertenkarte mitbringen

Um Sie zügig anmelden und behandeln zu können, bitten wir Sie als Kassenpatient, bei jedem Termin Ihre Versichertenkarte mitzuführen.

Wenn es schnell gehen muss: Wichtige Rufnummern

Einrichtung Telefonnummer
Rettungsdienst und Feuerwehr 112
Informationszentrale gegen Vergiftungen 089 - 19 240
Kassenärztlicher Notdienst:  116 117